Verfahrensablauf

Gesuchseinreichung Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin reicht die Gesuchsunterlagen bei der kantonalen Arbeitsmarktbehörde ein. In einigen Fällen und je nach Kanton kann auch die Migrationsbehörde zuständig sein.
Arbeitnehmende, die der Visumpflicht unterstellt sind, haben zudem ein entsprechendes Einreisegesuch bei der für ihren Wohnort zuständigen schweizerischen Auslandvertretung zu stellen.
Prüfung Die kantonale Arbeitsmarktbehörde prüft die Gesuche gestützt auf die AuG-Weisungen und trifft einen Vorentscheid. Gesuche, die vom Kanton gutgeheissen werden, sind zusätzlich dem SEM zur Zustimmung zu unterbreiten.
Prüfung Das SEM begutachtet die eingegangenen Gesuche nach gesamtschweizerischen Ge­sichtspunkten. Der Entscheid des SEM wird mittels Verfügung Gesuchssteller und Arbeitnehmer und beiden kantonalen Behörden bekannt gegeben und ist für den Arbeitgeber kostenpflichtig. Die Verfügung berechtigt nicht zur Einreise.
Visumserteilung Die kantonale Migrationsbehörde übermittelt gestützt auf die Zustimmung des SEM bei visumspflichtigen Personen die Visumsermächtigung elektronisch an die Schweizer Vertretung im Ausland. Anschliessend kann das Visum dort abgeholt werden.
Anmeldung Die Arbeitnehmenden melden sich spätestens nach 14 Tagen seit der Einreise bei der Einwohnerkontrolle an. Die Aufnahme der Erwerbstätigkeit ist erst nach der Anmeldung gestattet.

Dokumente

Links

  • Einreise

    Informationen zum Visumverfahren

nach oben Letzte Änderung 01.03.2010