FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wir weisen Sie darauf hin, dass in unserem Merkblatt das allgemeine Visum- und Einreiseverfahren genau beschrieben ist:


1. Allgemeines zum Einreise- und Visumverfahren

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) kann in dieser Angelegenheit leider keine Auskunft geben. Sie müssen sich direkt mit der für den Wohnort des Antragsstellers zuständigen Schweizer Vertretung in Verbindung setzen:
Schweizer Vertretungen

Relevante Informationen können in der Regel direkt auf der Homepage der Vertretung eingeholt werden.

Schweizerinnen und Schweizer haben ein Einreiserecht. Es genügt, wenn sie einen Reisepass oder eine Identitätskarte zeigen.

Besitzt die betreffende Person keines dieser Dokumente, wird die Einreise gewährt, wenn die Schweizer Staatsangehörigkeit bewiesen oder glaubhaft gemacht wird. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) empfiehlt deshalb, zusätzlich immer eines der folgenden Dokumente mitzuführen:

  • Fotokopie des gültigen Passes oder der Identitätskarte;
  • ein abgelaufenes Reisedokument;
  • ein amtliches Dokument, aus dem die Identität und/oder die Staatsangehörigkeit hervorgehen (z. B. Führerausweis).

EU/EWR1-Bürgerinnen und -Bürger müssen folgende Einreisevoraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind im Besitz einer grundsätzlich gültigen Identitätskarte oder eines anerkannten Reisepasses (vgl. Anhang 1 Liste 1 Staatsangehörigkeit).
  • sie sind nicht im SIS zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben;
  • sie stellen keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines der Schengen-Staaten dar;
  • sie sind nicht zu einer Landesverweisung oder einer Fernhaltemassnahme verurteilt worden.

1EWR-Mitgliedstaaten: Liechtenstein, Norwegen, Island

Familienangehörige von EU/EFTA1-Bürgerinnen und -Bürgern, die Staatsangehörige eines Drittstaates sind, müssen folgende Einreisevoraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind im Besitz eines anerkannten Reisedokuments (vgl. Anhang 1 Liste 1: Staatsangehörigkeit), das mindestens drei Monate über das Datum der vorgesehenen Ausreise aus dem Schengen-Raum gültig ist und vor weniger als zehn Jahren ausgestellt wurde (das Ausstellungsdatum ist nur relevant für die Einreise in den Schengen-Raum);
  • sie haben nötigenfalls einen besonderen Aufenthaltstitel eines Schengen Mitgliedstaates oder ein Visum (vgl. Liste der von den Mitgliedstaaten ausgestellten Aufenthaltstitel);
  • sie sind nicht im SIS zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben;
  • sie stellen keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines der Schengen-Staaten dar;
  • sie sind nicht zu einer Landesverweisung oder einer Fernhaltemassnahme verurteilt worden.

Familienangehörige EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürgern sind unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit:

  • die Ehegattin / der Ehegatte oder die Lebenspartnerin / der Lebenspartner, mit dem die EU/EFTA Bürgerin / der EU/EFTA-Bürger eine eingetragene Partnerschaft eingegangen ist. Diese muss auf den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats basieren und nach den Rechtsvorschriften des betreffenden Mitgliedstaats und des Aufnahmemitgliedstaats der Ehe gleichgestellt sein;
  • die Verwandten in gerader absteigender Linie der EU/EFTA Bürgerin / des EU/EFTA-Bürgers und der Ehegattin / des Ehegatten oder der eingetragenen Lebenspartnerin / des eingetragenen Lebenspartners, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder denen Unterhalt gewährt wird;

die Verwandten in gerader aufsteigender Linie der EU/EFTA-Bürgerin / des EU/EFTA-Bürgers und der Ehegattin / des Ehegatten oder der eingetragenen Lebenspartnerin / des eingetragenen Lebenspartners, denen Unterhalt gewährt wird.

1 EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.

Visumpflichtige Drittstaatsangehörige  (nicht EU/EFTA1) müssen folgende Einreisevoraussetzungen erfüllen, um in die Schweiz einzureisen:

  • Sie sind im Besitz eines gültiges Visums C (Schengen-Visum), eines gültigen Visum D (nationales Visum) oder eines gültigen Aufenthaltstitels eines Schengen-Staates (Liste der von den Mitgliedstaaten ausgestellten Aufenthaltstitel);
  • sie sind im Besitz eines anerkannten Reisedokuments, das vor weniger als zehn Jahren ausgestellt wurde und mindestens drei Monate über das Datum der vorgesehenen Ausreise aus dem Schengen-Raum (für Besitzer von Visa C) bzw. bis zum Datum der Ausreise (Besitzer von Visa D und Besitzer von Aufenthaltstiteln) gültig ist (das Ausstellungsdatum ist nur relevant für die Einreise in den Schengen-Raum);
  • sie belegen den Zweck und die Umstände des Aufenthalts in der Schweiz und/oder dem (den) zu besuchenden Staat(en);
  • sie verfügen über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts und für die Rückreise in den Herkunftsstaat oder für die Durchreise in ein Drittland, oder sind in der Lage, diese Mittel rechtmässig zu erwerben;
  • sie sind nicht im SIS zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben;
  • sie stellen keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines der Schengen-Staaten dar;
  • sie sind nicht zu einer Landesverweisung oder einer Fernhaltemassnahme verurteilt worden.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.

Anmerkung:
Personen, die über einen anderen Staat als die Schweiz in den Schengen-Raum einreisen, werden gebeten, sich beim Konsulat des betreffenden Staates über die Formalitäten der Einreise in den Schengen-Raum zu erkundigen.

Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1), die für einen Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen ohne Visum in die Schweiz einreisen dürfen, müssen folgende Einreisevoraussetzungen erfüllen:

  • sie sind im Besitz eines anerkannten Reisedokuments, das mindestens drei Monate über das Datum der vorgesehenen Ausreise aus dem Schengen-Raum gültig ist und vor weniger als zehn Jahren ausgestellt wurde (das Ausstellungsdatum ist nur relevant für die Einreise in den Schengen-Raum);
  • wenn sie über einen Aufenthaltstitel eines Schengen-Staates (Liste der von den Mitgliedstaaten ausgestellten Aufenthaltstitel) oder ein gültiges Visum D (nationales Visum) verfügen, muss das Reisedokument anerkannt und zum Zeitpunkt der Einreise und während des geplanten Aufenthalts in der Schweiz oder in einem anderen Schengen-Staat noch gültig sein;
  • sie belegen den Zweck und die Umstände des Aufenthalts in der Schweiz und/oder dem (den) zu besuchenden Staat(en);
  • sie verfügen über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts und für die Rückreise in den Herkunftsstaat oder für die Durchreise in ein Drittland, oder sind in der Lage, diese Mittel rechtmässig zu erwerben;
  • sie sind nicht im SIS zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben;
  • sie stellen keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines der Schengen-Staaten dar;
  • sie sind nicht zu einer Landesverweisung oder einer Fernhaltemassnahme verurteilt worden.

Zum Nachweis, dass die Voraussetzungen erfüllt sind, wird zudem empfohlen, folgende Dokumente mitzuführen:

  • Hin- und Rückreiseticket, das maximal 90 Tage gültig ist, oder gültiges Ticket für die Fortsetzung der Reise ausserhalb des Schengen-Raums mit dem Visum des Endbestimmungslandes bzw. den Visa der Endbestimmungsländer;
  • bei Unterkunft bei Privatpersonen oder Familienangehörigen ein Einladungsschreiben (keine besonderen Formvorschriften, Kopie genügt);
  • bei Unterkunft in einem Hotel die Reservationsbestätigung (Kopie genügt);
  • bei einer Geschäftsreise ein Schreiben des Unternehmens, das in die Schweiz einlädt, mit Angabe der Aufenthaltsdaten (Kopie genügt).

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.

Anmerkung:
Personen, die über einen anderen Staat als die Schweiz in den Schengen-Raum einreisen, werden gebeten, sich beim Konsulat des betreffenden Staates über die Formalitäten der Einreise in den Schengen-Raum zu erkundigen.

Bitte überprüfen Sie unter folgendem Link die Visumvorschriften für die betreffende Staatsangehörigkeit sowie die besonderen Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit:
Anhang 1, Liste 1: Ausweis- und Visumvorschriften nach Staatsangehörigkeit
Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit

Schengen-Visa sind für die Schweiz und den gesamten Raum der übrigen Schengen-Staaten gültig (ausser wenn auf dem Visum anders vermerkt).

Die Dauer eines Besuchsaufenthaltes beträgt maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen.

Bei Fragen, Unklarheiten oder Erkundigungen zu zusätzlichen Unterlagen wenden Sie sich bitte direkt an die für den Wohnort des Antragsstellers zuständige Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

Für kurzfristige Aufenthalte von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen zu touristischen Zwecken, für Besuche von Verwandten oder Freunden, zur Teilnahme an sportlichen oder kulturellen Veranstaltungen, für geschäftliche Zwecke sowie Schule oder Studium ist ein Visum der Kategorie C zu beantragen. Dieses ist für den gesamten Schengen-Raum gültig. Daher wird es allgemein auch als Schengen-Visum bezeichnet.

Um ein Schengen-Visum zu beantragen, ist ein Schengen-Visumantragsformular auszufüllen: www.swiss-visa.ch oder Visumsantragsformular Schengen-Raum

Es gilt zu beachten, dass für einen Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit zusätzlich zu einem gültigen Schengen-Visum eine separate Arbeitsgenehmigung vorliegen muss.

Für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen ist ein Visum der Kategorie D zu beantragen. Dabei handelt es sich um ein nationales Visum. Das Visum wird zum Zweck eines langfristigen, geregelten Aufenthalts in der Schweiz ausgestellt, welcher von den zuständigen Behörden vorab bewilligt werden muss. Darunter fallen Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Familiennachzug oder ein längerer medizinischer Aufenthalt.

Um ein solches Visum zu beantragen, ist ein Visumantragsformular nationales Visum D auszufüllen.

Sobald eine Schweizerische Vertretung ein Visumsgesuch für ein Schengen-Visum als zulässig erachtet (d. h. wenn das Visumsgesuch, das Reisedokument, das Foto und sonstige relevante Unterlagen eingereicht, die Fingerabdrücke abgenommen und die Visumsgebühr eingezogen worden sind), entscheidet sie in der Regel innerhalb von 15 Tagen über das Gesuch. In Ausnahmefällen kann diese Frist auch auf 30 oder sogar 60 Tage ausgedehnt werden.

Visumsgesuche für ein Nationales Visum fallen unter die kantonale Zuständigkeit (Aufenthaltsbewilligung erforderlich). Die Behandlungsdauer für diese Gesuche variiert von Kanton zu Kanton und ist abhängig vom Aufenthaltszweck, in der Regel muss mit einem bis mehreren Monaten gerechnet werden. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige kantonale Behörde: Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Für die Gesuchseinreichung werden 60 Euro erhoben. Im Falle eines erneuten Gesuches nach einer Verweigerung werden zusätzliche 60 Euro verlangt. Hinzu können Verarbeitungsspesen kommen.

Mit der dringlichen Änderung des Asylgesetzes vom 28. September 2012 hat die Bundesversammlung beschlossen, die Möglichkeit, Asylgesuche aus dem Ausland einzureichen, abzuschaffen. Ausländische Staatsbürger, die ihr Heimatland aus zwingenden Gründen verlassen möchten, können mit einem Visumantrag durch eine schweizerische Vertretung im Ausland abklären lassen, ob sie aufgrund ihrer persönlichen Umstände ein Visum für die Schweiz erhalten. Ein Visum aus humanitären Gründen kann erteilt werden, wenn im Einzelfall offensichtlich davon auszugehen ist, dass der Antragsteller unmittelbar, ernsthaft und konkret an Leib und Leben gefährdet ist. Bei Personen, die sich bereits in einem Drittstaat befinden, ist in der Regel davon auszugehen, dass keine Gefährdung mehr besteht.

Wird bei einer Botschaft ein Visumantrag eingereicht, prüft die Auslandsvertretung, ob die Bedingungen für die Einreichung eines Visums aus humanitären Gründen vorliegen. Bestehen daran Zweifel, kann die Auslandsvertretung das Gesuch zur Prüfung dem Staatssekretariat für Migration (SEM) in Bern weiterleiten. Wenn aufgrund der vorgebrachten Informationen ein weiteres Verbleiben des Antragstellers in seiner Heimat nicht zugemutet werden kann, erteilen ihm die Schweizer Behörden ein Einreisevisum.

Informationen zum Asylverfahren finden Sie hier:
Asylverfahren

Bitte konsultieren Sie im Zusammenhang mit dem Flughafentransit folgenden Link (Seite 1, Punkt 2.1):
Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten und jeweiligen Feiertage vor Ort (diese sind gewöhnlich auf der Homepage der Vertretung verzeichnet), oder versuchen Sie es direkt per Mail bei der für Ihren Wohnort zuständigen Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

Ist es Ihnen nach wie vor nicht gelungen, die Vertretung zu kontaktieren, können Sie sich auch direkt an die Stelle Konsularische Angelegenheiten des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern wenden. Diese Stelle behandelt zudem Beschwerden gegen eine Vertretung:
E-Mail

Die Visumantragsformulare finden Sie unter folgendem Link: 
www.swiss-visa.ch oder Visumantragsformular

Sollte das Herunterladen aus dem Internet nicht klappen, versuchen Sie es am besten zu einem späteren Zeitpunkt nochmals. Das Schliessen sämtlicher Applikationen oder ein kompletter Neustart des Computers können auch helfen.

Funktioniert es weiterhin nicht, können Sie uns per Mail kontaktieren oder sich auch an die für den Wohnort des Antragsstellers zuständige Schweizer Botschaft im Ausland wenden:
Schweizer Vertretungen

Die Dauer eines Besuchsaufenthaltes beträgt maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen. Danach muss der Schengen-Raum verlassen werden und es kann ein neues Gesuch gestellt werden.

Ein Schengen-Visum kann für eine, zwei oder mehrere Einreisen erteilt werden und bis maximal 5 Jahre lang gültig sein. Für welche Gültigkeitsdauer und für wie viele Einreisen ein Visum bewilligt wird, entscheidet im Einzelfall die zuständige Auslandvertretung, gestützt auf die Reisegründe und die eingereichten Unterlagen.

Visa mit ein- bzw. maximal 5-jähriger Gültigkeit können insbesondere an Personen erteilt werden, die

  • belegen können, dass sie aus beruflichen oder privaten Gründen häufig und/oder regelmässig reisen; und
  • ihre Zuverlässigkeit unter anderem dadurch nachgewiesen haben, dass sie Visa, die ihnen früher einmal erteilt wurden, vorschriftsgemäss verwendet haben.

Beachten Sie, dass auch mit einem Visum mit längerer Gültigkeitsdauer und für mehrere Einreisen folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:

  • Der Aufenthalt im Schengen-Raum darf maximal 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen betragen. Der Aufenthalt von 90 Tagen kann entweder ununterbrochen oder in mehreren Einreisen aufgeteilt sein;
  • für jeden Aufenthalt im Schengen- Raum muss eine Reisekrankenversicherung vorliegen.

Grundsätzlich müssen Visumanträge bei der für den Wohnort zuständigen Schweizer Vertretung eingereicht werden, idealerweise mindestens 2 Monate vor der Einreise.

Ist dies nicht möglich, wenden Sie sich bitte an die nächste Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1), die visumsfrei einreisen, können von den Grenzkontrollorganen über den Aufenthaltszweck und die finanziellen Mittel befragt werden. Die Einreise kann verweigert werden, wenn die Person nicht über genügende finanzielle Mittel verfügt oder keine Angaben über den Aufenthaltsort und Zweck gibt. Ein Aufenthalt in der Schweiz setzt immer voraus, dass genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthalt vorhanden sind (ca. 100 CHF pro Tag).

Es kann deshalb nützlich sein, wenn eine persönliche Einladung des Gastgebers vorgewiesen werden kann. Dies ist jedoch nicht zwingend.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.

Folgender Link (Seite 7, Punkt 2.5) gibt Auskunft über die Einreisebestimmungen von Staatenlosen:
Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte direkt an die für Ihren Wohnort zuständige Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

Visumpflichtige Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1), die beim Überschreiten der Aussengrenze über kein Visum verfügen, wird die Einreise grundsätzlich verweigert.

In genau definierten Fällen kann jedoch ein Visum ausgestellt werden.

Die oder der Drittstaatsangehörige muss die Einreisevoraussetzungen erfüllen und nachweisen, dass es aus Zeitgründen nicht möglich war, ein Visum im Voraus zu beantragen und dass unvorhersehbare, zwingende Gründe für die Einreise vorliegen.

Die Geltungsdauer eines an der Aussengrenze ausgestellten Visums ist auf maximal 15 Tage beschränkt, und das Visum gilt grundsätzlich nur für eine Einreise.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.


2. Spezielles zu Schengen

Der kurzfristige Aufenthalt für Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1) im Schengen-Raum beträgt maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen.

Der Tag der Ein- und der Ausreise werden zur Aufenthaltsdauer hinzugerechnet.

Hinweis: Genauere Erläuterungen zur Aufenthaltsdauer finden Sie auf der Seite Einreise.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Grundsätzlich gelten Schengen-Visa, wenn nichts anderes vermerkt ist, für sämtliche Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens, also auch für die Schweiz. Ein Schengen-Visum wird nur zusammen mit einem anerkannten und gültigen Reisedokument für die Einreise akzeptiert.

Die für das Visum zuständige Botschaft ist die Vertretung des Landes, in dem der Hauptaufenthalt (in der Regel längster Aufenthalt) geplant ist, bzw. bei Rundreisen mit gleicher Aufenthaltsdauer in verschiedenen Mitgliedsstaaten, das Land der ersten Einreise.

Ein- und Ausreiseflughafen spielen keine Rolle, so lange Sie sich maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Die Anzahl Einreisen bezieht sich auf das gesamte Gebiet des Schengen-Raums, nicht auf einen einzelnen Mitgliedstaat (wenn auf dem Visum nichts anderes vermerkt ist). Somit kann innerhalb des Schengen-Raums mit demselben Visum gereist werden, solange dieses noch gültig ist.

Bei Fragen, Unklarheiten oder Erkundigungen zu zusätzlichen Unterlagen, wenden Sie sich bitte direkt an die für den Wohnort des Antragsstellers/in zuständige Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

Hier finden Sie eine Liste von Aufenthaltstiteln, welche eine visumsfreie Einreise in die Schweiz für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen erlauben: Liste der von den Mitgliedstaaten ausgestellten Aufenthaltstitel.

Bitte beachten Sie, dass Personen mit einem gültigen Aufenthaltstitel von Grossbritannien, Irland, Kanada oder mit einer Green Card der USA visumspflichtig sein können.

Sollten noch Unklarheiten bestehen, kontaktieren Sie bitte die nächste Schweizer Botschaft:
Schweizer Vertretungen

Die Gleichstellung der Visa C und D in Bezug auf die Reisefreiheit berechtigen D-Visa zum Reisen im Schengen-Raum während maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen.

Die Aufenthaltstitel von Grossbritannien, Irland, Bulgarien, Rumänien, Zypern, Kroatien und Kanada oder auch die amerikanische Green Card berechtigen nicht zur visumsfreien Einreise in die Schweiz.

Aus diesem Grund können visumspflichtige Drittstaatsangehörige trotz eines entsprechenden Aufenthaltstitels nicht ohne Visum über die Schweiz in den Schengen-Raum einreisen. Ein Schengen-Visum kann bei einer Schweizer Vertretung beantragt werden.

Wir empfehlen, sich direkt mit der für ihren Wohnort zuständigen Schweizer Vertretung in Verbindung zu setzen:
Schweizer Vertretungen

Ja, visumpflichtige Drittstaatsangehörige mit einem rumänischen, bulgarischen, kroatischen oder zypriotischen Aufenthaltstitel und einem Ehepartner mit EU- oder EFTA-Staatsbürgerschaft sind für die Einreise in die Schweiz visumpflichtig. Das Visum wird gebührenfrei erteilt.
Anhang 1, Liste 1: Ausweis- und Visumvorschriften nach Staatsangehörigkeit

Für die Einreise in andere Schengen-Länder empfiehlt das Staatssekretariat für Migratin (SEM) bei der Auslandvertretung (Konsulat) des betreffenden Schengen-Staates abzuklären, ob eine Visumspflicht besteht.

Die gebührenfreie Visumerteilung ist in Art. 13 der Verordnung über die Gebühren zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Gebührenverordnung AIG; SR 142.209) geregelt.

Weiterführende Informationen über die Gebühren finden Sie in der Verordnung über die Gebühren AuG; SR 142.209 , in den Weisungen Visa sowie in den SEM-Ergänzungen (Ergänzung 17).

Personen, die um Informationen über SIS-Daten ersuchen, wenden sich an die zuständige Schweizer Stelle:

Bundesamt für Polizei fedpol
Datenschutzberaterin
Nussbaumstrasse 29
3003 Bern

Das Recht, ein Gesuch zu stellen, steht nur der betroffenen Person zu, und gilt nicht für Anfragen von Behörden.

Jeder Antrag auf Auskunft, Löschung oder Berichtigung der gespeicherten Personendaten muss schriftlich in einer der drei Landessprachen der Schweiz (Deutsch, Französisch oder Italienisch) oder in Englisch zusammen mit einer Kopie eines Ausweises in guter Qualität eingereicht werden.

Als Ausweis gelten:

  • Pass;
  • Identitätskarte/Personalausweis.

Weitere Angaben siehe Auskunftsgesuche zum SIS.
  

Personen, die Informationen über ein Einreiseverbot wünschen, wenden sich an das:

Staatssekretariat für Migration
Abteilung Zulassung Aufenthalt
Quellenweg 6
3003 Bern-Wabern

Tel:  +41 (0)58 465 11 11
Fax: +41 (0)31 325 93 79
aufenthalt@sem.admin.ch

Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1) müssen für die Dauer des Aufenthaltes über genügende finanzielle Mittel verfügen. Die Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes werden nach der Dauer und dem Zweck des Aufenthaltes bewertet.

Die Feststellung ausreichender finanzieller Mittel kann durch Bargeld, Reisechecks, Kreditkarten oder andere Sicherheiten (z.B. Bankgarantie) erfolgen.

Drittstaatsangehörige, die sich auf eigene Kosten nur in der Schweiz aufhalten, müssen pro Aufenthaltstag Eigenmittel von CHF 100 nachweisen. Der Richtwert bei Studentinnen und Studenten mit einem gültigen Studentenausweis beträgt CHF 30 pro Tag.

Falls ein Aufenthalt auch in anderen Schengen-Staaten geplant ist, werden bei der Bewertung der finanziellen Mittel die von den Schengen-Staaten festgesetzten Richtbeträge berücksichtigt:
Anhang 18: Von den nationalen Behörden für das Überschreiten der Aussengrenzen festgelegte Richtbeträge

Wenn die Einreise über einen Schengen-Staat erfolgt, der nicht das Hauptreiseziel ist, empfiehlt das Staatssekretariat für Migration (SEM) insbesondere visumbefreiten Ausländerinnen und Ausländern, neben Reisechecks, Bank- oder Kreditkarten zusätzlich noch Bargeld zu haben.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island.

Weder ein gültiger Aufenthaltstitel noch eine Arbeitsbewilligung eines anderen Schengen-Mitgliedstaates berechtigen den Inhaber / die Inhaberin in der Schweiz zu arbeiten. Es gelten die arbeitsrechtlichen Bestimmungen der Schweiz.

Vgl. dazu auch Kapitel 7, Frage «Ich möchte in der Schweiz arbeiten»

Nein. Während der Dauer der Landesverweisung sind eine Einreise und ein Aufenthalt in der Schweiz nicht möglich.

Die Landesverweisung kann während dieser Zeit weder aufgehoben noch ausgesetzt (suspendiert) werden.


3. Grenzübertritt / Reisedokumente

Jede Person benötigt grundsätzlich ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisedokument (Reisepass, Notpass, provisorischer Pass, Personalausweis/Identitätskarte oder Reisedokumente, die speziell an Kinder ausgestellt werden). Je nach Staatsangehörigkeit anerkennt die Schweiz für den Grenzübertritt auch abgelaufene Reisedokumente vgl. Anhang 1, Liste 1: Ausweis- und Visumvorschriften nach Staatsangehörigkeit

Besitzt ein Staatsangehöriger/eine Staatsangehörige eines EU/EFTA1-Staates kein Reisedokument, muss er/sie zum Zwecke der Einreise seine/ihre Staatsangehörigkeit beweisen oder glaubhaft machen. Die Beweislast liegt dabei bei der betroffenen Person und im Falle von Kindern bei deren Eltern oder Begleitperson(en). Der Nachweis kann mit allen Mitteln erbracht werden. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) empfiehlt, insbesondere folgende Dokumente mitzuführen:

  • Fotokopie des gültigen Reisedokuments;
  • ein abgelaufenes Reisedokument;
  • ein amtliches Dokument, aus dem die Identität und/oder die Staatsangehörigkeit hervorgeht (z.B. Führerschein);
  • bei Kindern: Einen Auszug aus einem amtlichen Register (z.B. Personenstandsregister) und/oder die Geburtsurkunde im Original, falls kein amtliches Register im Herkunftsstaat geführt wird oder aus Zeitgründen kein Auszug bestellt werden konnte.

Es wird in jedem Fall empfohlen, so schnell wie möglich ein Reisedokument zu beantragen.

Beachten Sie, dass einige Fluggesellschaften die Beförderung von Passagieren ohne gültige Reisedokumente verweigern. Klären Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft die Beförderungsbedingungen ab.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) kann zu den Einreisevoraussetzungen von Drittstaaten keine verbindliche Auskunft geben. Die Bestimmungen für die Einreise werden von jedem Staat autonom festgelegt. Das SEM empfiehlt Ihnen, sich an die Botschaft / das Konsulat des Reiselandes in der Schweiz zu wenden (Ausländische Vertretungen in der Schweiz).

Grundsätzlich benötigt jede Schweizerin / jeder Schweizer ein gültiges Reisedokument (Reisepass, Notpass oder Identitätskarte). Einige EU- und EFTA1 -Staaten anerkennen zudem den bis zu fünf Jahren abgelaufenen Schweizerpass für die Einreise (vgl. Europäisches Übereinkommen über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten des Europarats).

Die Einreise in ein Nachbarland ohne eigenes Reisedokument kann gewährt werden, wenn die schweizerische Staatsangehörigkeit bewiesen oder glaubhaft gemacht wird. Die Beweislast liegt bei der betroffenen Person und im Falle von Kindern bei deren Eltern oder Begleitperson(en). Der Nachweis der Staatsangehörigkeit kann mit allen Mitteln erbracht werden. Um die schweizerische Staatsangehörigkeit zu belegen, empfiehlt das Staatssekretariat für Migration (SEM) in diesem Fall folgende Dokumente mitzuführen:

  • gegebenenfalls ein abgelaufenes Reisedokument;
  • ein amtliches Dokument, aus dem die Identität und/oder die Staatsangehörigkeit hervorgeht (z. B. Führerschein);
  • bei Kindern: einen Auszug aus dem Personenstandsregister und/oder die Geburtsurkunde im Original, falls aus Zeitgründen kein Auszug bestellt werden konnte.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) weist darauf hin, dass es allenfalls vorkommen kann, dass die Anwendung dieser Bestimmungen in der Praxis der einzelnen Länder voneinander abweicht.

In einigen europäischen Staaten, z.B. Deutschland, besteht die gesetzliche Verpflichtung, ein gültiges Reisedokument mitzuführen (Pass, Notpass, Identitätskarte). Auch wenn der Grenzübertritt und der Aufenthalt ohne Reisedokumente möglich sind, kann eine Verletzung dieser Pflicht strafrechtlich geahndet werden.

Es wird auf alle Fälle empfohlen, so schnell wie möglich ein eigenes Reisedokument zu beantragen.

Beachten Sie, dass einige Fluggesellschaften die Beförderung von Passagieren ohne gültige Reisedokumente verweigern. Bitte klären Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft die Beförderungsbedingungen ab.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) kann zu den Einreisevoraussetzungen von Drittstaaten keine verbindliche Auskunft geben. Die Bestimmungen für die Einreise werden von jedem Staat autonom entschieden.

Das SEM empfiehlt Ihnen, sich entweder an die Botschaft / das Konsulat des Reiselandes in der Schweiz zu wenden (Ausländische Vertretungen in der Schweiz) oder die Seiten der Schweizer Botschaften/Konsulate im Ausland zu besuchen (Schweizer Vertretungen im Ausland).

Die Einreise und der Aufenthalt in der Schweiz wird gewährt, wenn der Drittstaatsangehörige bei der Kontrolle folgende Dokumente vorweist:

  • Den abgelaufenen oder annullierten Pass, der das gültige Visum enthält; und
  • einen anerkannten und gültigen Reisepass (ohne Visum).

Die Verweigerung der Einreise aus anderen Gründen bleibt ausdrücklich vorbehalten.

Weder der F noch der N Ausweis ist ein Reisedokument. Die Ausweise F und N belegen, dass sich die Inhaberin oder der Inhaber vorläufig in der Schweiz aufhalten kann. Deshalb sind Reisen ins Ausland (einschliesslich des Schengen-Raumes) mit diesen beiden Ausweisen nicht erlaubt.

Inhaber/innen von Ausweisen F oder N, die ins Ausland reisen wollen, wenden sich bitte an das Migrationsamt ihres Aufenthaltskantons.

Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in der Schweiz
Schülerinnen und Schüler aus Drittstaaten mit Reisedokumenten und/oder Aufenthaltstiteln, die ihnen kein visumsfreies Reisen in einen Schengen-Staat ermöglichen, können im Rahmen von Schulreisen dennoch ohne Visum reisen, sofern sie auf einer besonderen Liste aufgeführt sind (vgl. Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit). Für Reisen nach Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Zypern ist bei der jeweiligen Botschaft in Erfahrung zu bringen, ob die von der Schweiz ausgestellte Liste anerkannt wird.

Die Liste gilt nur für Schülerinnen und Schüler, die in einer Gruppe reisen und von mindestens einer Lehrperson begleitet werden.

In die Liste können auch Schülerinnen und Schüler mit N-, F- oder S-Ausweis eingetragen werden. Besitzt ein Schüler oder eine Schülerin kein Reisedokument, gilt die Liste als Ersatz des Reisedokuments, sofern sie ein Foto des/r Betreffenden enthält.

Die Liste sowie weitere Informationen sind beim zuständigen kantonalen Migrationsamt erhältlich: Kantonale Migrationsbehörden.

Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in einem EU/EFTA1-Staat
Schülerinnen und Schüler aus Drittstaaten mit Wohnsitz in einem EU/EFTA-Staat können ohne Visum in die Schweiz einreisen, sofern eine besondere Liste vorgewiesen werden kann, die von den zuständigen Behörden der genannten Länder ausgestellt wurde.

Die Liste gilt, sofern sie Passfotos enthält, als Ersatz des Reisedokuments für die Einreise in die Schweiz.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Die Schweiz anerkennt seit dem 26. Juni 2012 keine Kindereinträge in Reisepässen der Schengen-Staaten. Jedes Kind benötigt ein eigenes Reisedokument.

Die Schweiz anerkennt aber weiterhin Kindereinträge in Reisedokumenten von Drittstaaten (nicht EU/EFTA1).

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Die Einreise für einen Säugling mit EU/EFTA1-Staatsangehörigkeit in die Schweiz wird gewährt, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
(vgl. auch Weisung Visa Anhang 1, Liste 2, Punkt 2.13)

  • Der Säugling ist nicht älter als sechs Monate;
  • er ist in einem amtlichen Register (z.B. Personenstandsregister) eingetragen;
  • er reist in Begleitung der Eltern oder eines Elternteils;
  • die Eltern oder ein Elternteil sind Staatsangehörige der EU oder der EFTA;
  • die Eltern oder der Elternteil weist den eigenen Pass oder Personalausweis/Identitätskarte und einen Auszug des amtlichen Registers mit dem Eintrag des Säuglings vor.Falls kein amtliches Register geführt wird oder wenn aus Zeitgründen kein Auszug bestellt werden konnte, empfiehlt das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Eltern, die Geburtsurkunde im Original mitzuführen.

Es wird auf alle Fälle empfohlen, so schnell wie möglich ein Reisedokument für den Säugling zu beantragen.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Für Minderjährige, die ohne Begleitung oder in Begleitung von Personen, die nicht die Eltern sind oder nicht über die elterliche Sorge verfügen reisen, empfiehlt das Staatssekretariat für Migration (SEM) aus polizeilichen Gründen (z. B. Verdacht auf Kindesentführung), eine unterschriebene Einverständniserklärung der Eltern oder der Person, die über die elterliche Sorge verfügt, mitzuführen. Darin sollten deren Personalien und Telefonnummer aufgeführt werden. Zudem können folgende Angaben ebenfalls aufgeführt werden: z. B. Datum der Reise, Reiseziel, Reisedauer und Reisegrund.

Das SEM verfügt über kein Formular, und es gibt zur Einverständniserklärung keine besonderen Formvorschriften. Die Erklärung kann in Briefform verfasst werden.

Die Identitätskarte in Papierversion wird von der Schweiz zum Grenzübertritt anerkannt, wenn ihre Gültigkeit mit einem amtlichen Stempel auf der Rückseite des Dokuments verlängert wurde.

Die Identitätskarte in Kreditkartenformat mit einer separaten Verlängerungsbestätigung hingegen wird von der Schweiz nicht anerkannt.

Die Einreise in die Schweiz wird gewährt, wenn die italienische Staatsangehörigkeit bewiesen oder glaubhaft gemacht werden kann.

Vgl. auch Kapitel 3, Frage «Kann eine Bürgerin oder ein Bürger der EU oder des EWR ohne gültiges oder eigenes Reisedokument in die Schweiz einreisen?»

Bulgarische, kroatische und rumänische Staatsangehörige können mit einem gültigen Pass oder einer gültigen Identitätskarte (ID) in die Schweiz einreisen.

Sie benötigen für einen kurzfristigen Aufenthalt von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen in der Schweiz kein Visum.

Merkblatt für das richtige Vorgehen beim Verlust des Reisedokuments in der Schweiz:
Verlorenes Reisedokument

Unabhängig von der Visumpflicht muss das Reisedokument eines Drittstaatsangehörigen (nicht EU/EFTA1) für den kurzfristigen Aufenthalt von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen:

  • mindestens drei Monate über das Datum der vorgesehenen Ausreise aus dem Schengen-Raum gültig ; und
  • vor weniger als zehn Jahre ausgestellt worden sein (das Ausstellungsdatum ist nur relevant für die Einreise in den Schengen-Raum).

Massgebend ist das Ausstellungsdatum des Reisedokuments, ungeachtet einer allfälligen behördlich festgelegten Verlängerung seiner Laufzeit.

Die Bestimmungen über die Gültigkeit gelten hingegen nicht für Reisedokumente von Drittstaatsangehörigen, die über einen gültigen Aufenthaltstitel eines Schengen-Staates (vgl. Liste der von den Mitgliedstaaten ausgestellten Aufenthaltstitel oder ein gültiges Visum für einen längerfristigen Aufenthalt der Kategorie D eines Schengen-Staates verfügen. Das Reisedokument muss in diesen Fällen im Zeitpunkt der Einreise und während des geplanten Aufenthaltes in der Schweiz oder in einem anderen Schengen-Staat noch gültig sein.

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Seit dem 1. Januar 2014 beträgt die Gültigkeitsdauer der französischen Identitätskarte, die an volljährige Personen ausgestellt wird, 15 Jahre.

Die Gültigkeitsdauer von 15 Jahren gilt auch für Identitätskarten, die zwischen dem 1. Januar 2004 und 31. Dezember 2013 ausgestellt wurden und zwar auch, wenn auf diesen Karten eine Dauer von nur 10 Jahren vermerkt ist.

Beispiel:
Eine Identitätskarte, die am 23. April 2010 an eine volljährige Person ausgestellt wurde, ist gemäss der Angaben auf der Karte bis zum 22. April 2020 gültig. Aufgrund der Verlängerung um 5 Jahre endet die Gültigkeit tatsächlich jedoch am 22. April 2025.


4. Gastgeber in der Schweiz

Auf dem Merkblatt zur Einreise in den Schengenraum / Visumverfahren ist der allgemeine Visumprozess beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in den Vorschriften:

Allgemeine Einreise- und Visumvorschriften (2 Einreise in die Schweiz)
Aufenthaltsregelung (3 Aufenthaltsregelung)

Auf dem Merkblatt zur Einreise in den Schengenraum / Visumverfahren ist der allgemeine Visumprozess beschrieben.

Weitere Informationen finden Sie in den Vorschriften:
Allgemeine Einreise- und Visumvorschriften (2 Einreise in die Schweiz)

Das Einladungsschreiben ist formlos.

Es muss in einer offiziellen Schweizer Amtssprache (Deutsch, Französisch oder Italienisch) verfasst sein. Ist das Schreiben in einer anderen Sprache verfasst, kann eine Übersetzung verlangt werden.

Das Einladungsschreiben muss mindestens folgende Elemente enthalten:

  • Die Erklärung des Gastgebers (Firma oder Privatperson), dass er den Antragsteller erwartet;
  • die vollständigen Angaben (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Staatsangehörigkeit) des Gastgebers und des Antragstellers;
  • den Zeitraum des Aufenthalts;
  • das Ausstellungsdatum des Schreibens;
  • die Unterschrift des Gastgebers (bei Firmen: unterschriftsberechtigte Personen gemäss Handelsregister).

Werden die Kosten für Reise, Unterkunft oder Verpflegung vom Gastgeber übernommen, kann dies ebenfalls im Einladungsbrief erwähnt werden. Darüber hinaus kann das Einladungsschreiben weitere Hinweise enthalten, die die Umstände und Gründe des Aufenthalts in der Schweiz näher darlegen.

Weitere Details und ein Beispiel für ein Einladungsschreiben finden Sie hier: Merkblatt zum Einladungsschreiben

Die Verpflichtungserklärung ist ein offizielles Dokument, das zum Nachweis ausreichender finanzieller Mittel für den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen dient. Das Formular wird nicht im Voraus abgegeben und kann nicht heruntergeladen werden.

Der Antragsteller reicht das Visumgesuch bei der für seinen Wohnort zuständigen Schweizer Auslandvertretung ein. Kommt die Auslandvertretung bei der Prüfung der Gesuchsunterlagen zum Schluss, dass eine Verpflichtungserklärung notwendig ist, überreicht sie dem Antragsteller das entsprechende Formular.

Darüber hinaus können die Schweizer Grenzkontrollorgane bei der Einreise von nicht-visumpflichtigen Drittstaatsangehörigen oder von Drittstaatsangehörigen, die an der Aussengrenze ein Visumgesuch stellen, eine durch den Gastgeber unterzeichnete Verpflichtungserklärung verlangen.

Mit der Unterzeichnung der Erklärung verpflichtet sich eine zahlungsfähige natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz die Kosten betreffend Krankheit, Unfall, Rückreise und Lebensunterhalt, welche dem Gemeinwesen oder privaten Erbringern von medizinischen Dienstleistungen während des Aufenthalts des Gastes im Schengen-Raum entstehen, zu übernehmen.

Die Garantiesumme beträgt für Einzelpersonen sowie für gemeinsam reisende Gruppen und Familien bis zu höchstens zehn Personen CHF 30 000.

Weitere Details dazu finden Sie hier: 
Merkblatt zur Verpflichtungserklärung

Sie können die Verpflichtungserklärung bei der für Ihren Wohnort zuständigen kantonalen oder kommunalen Stelle einreichen. Die Adressen dieser Stellen finden Sie im Merkblatt zur Verpflichtungserklärung: Merkblatt zur Verpflichtungserklärung

Wer ein Kurzaufenthaltsvisum beantragt, muss grundsätzlich den Nachweis einer Reisekrankenversicherung erbringen. Diese muss folgende Kosten bis 30 000 Euro decken, die dem Antragsteller während seines Aufenthalts im Schengen-Raum entstehen könnten:

  • Kosten einer Rückführung aus medizinischen Gründen;
  • Kosten einer medizinischen Notfallversorgung;
  • Kosten einer Notfallbehandlung im Krankenhaus;
  • Todesfallkosten, einschliesslich Kosten einer Rückführung der sterblichen Überreste.

Die Versicherung ist vom Antragsteller bei einer Versicherungsgesellschaft abzuschliessen, die vom Konsulat, das den Visumantrag prüft, anerkannt wird. Die Liste der anerkannten Versicherer ist auf der Website des Konsulats verfügbar oder kann bei diesem angefordert werden.

Die Versicherung kann auch von Dritten – namentlich Personen, die eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen – im Namen des Antragstellers bei einer Schweizer Versicherungsgesellschaft abgeschlossen werden.

Die schweizerischen Auslandvertretungen machen keine Aufforderungen an die Personen, die ein Visumgesuch stellen, von Personen in der Schweiz Geld einzuverlangen. Die Geldzustellung an Personen im Ausland geschieht immer auf eigenes Risiko.


5. Mit einem Aufenthaltstitel der Schweiz im Schengen-Raum unterwegs

Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA1) im Besitz eines Schweizer Ausländerausweises B, C, L und Ci sind von der Visumspflicht für den Besuch des Schengen-Raums von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen befreit. Voraussetzung für die Einreise und den Aufenthalt ist das Mitführen des Aufenthaltstitels und eines gültigen Reisedokuments.

Für Reisen ins Vereinigte Königreich sowie nach Irland, Bulgarien, Rumänien, Zypern und Kroatien, die nicht Mitglied von Schengen sind, empfehlen wir, sich bei der Vertretung des betreffenden Landes über die Einreiseformalitäten zu erkundigen: Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Wird Ihr Ausländerausweis gerade erneuert, kontaktieren Sie bitte die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde und beantragen Sie gegebenenfalls ein Rückreisevisum. Dies gilt für Reisen innerhalb und ausserhalb des Schengen-Raums.
Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Ist Ihr Pass abgelaufen, kontaktieren Sie bitte die Vertretung Ihres Landes in der Schweiz für einen neuen Pass und die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde, sollten Sie dennoch ohne Reisedokument reisen wollen.

Visumpflichtige Personen können spätestens 15 Tage vor Ablauf ihres Aufenthaltstitels ein Visumgesuch bei der zuständigen Vertretung desjenigen Schengen-Staates stellen, in dem sich ihr vorgesehenes Hauptreiseziel befindet. Falls das Hauptreiseziel die Schweiz bleibt, handelt es sich um eine Verlängerung des Aufenthaltes. Diese kann bei der Migrationsbehörde des Wohnsitzkantons beantragt werden.

Von der Visumpflicht befreite Personen können sich nach Ablauf der Aufenthaltsbewilligung im Rahmen eines bewilligungsbefreiten Aufenthalts noch 90 Tage ununterbrochen in der Schweiz aufhalten. Für eine Reise in einen anderen Schengen-Staat wird empfohlen, sich bei den zuständigen Behörden dieses Staates zu erkundigen, ob und in welchem Rahmen ein Aufenthalt gestattet ist.

Weitere Informationen finden Sie unter Weisungen Visa.


6. Erkundigungen zu erteiltem oder verweigertem Visum

Wurde das Visum verweigert , besteht die Möglichkeit eine Einsprache zu erheben. Die Verweigerung wird dem Antragsteller mit dem ausgefüllten Formular Visumverweigerung mitgeteilt. Dies stellt gemäss Anhang 10 Visahandbuch I mit SEM-Ergänzungen eine anfechtbare Verfügung dar. Gegen diese Visumverweigerung kann innerhalb von 30 Tagen ab Eröffnung schriftlich (Deutsch, Französisch, Italienisch) und begründet Einsprache erhoben werden. Der Gastgeber des Gesuchstellers in der Schweiz oder dessen bevollmächtigte Vertreter können die Einsprache hier einreichen:

Staatssekretariat für Migration (SEM)
Quellenweg 6
3003 Bern-Wabern

Bei Fehlen eines Gastgebers oder eines bevollmächtigten Vertreters kann die Beschwerde auch auf der Auslandvertretung eingereicht werden.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erhebt für die Behandlung der Einsprache einen Kostenvorschuss. Die Bezahlung des verlangten Kostenvorschusses ist Voraussetzung für die Behandlung der Einsprache (Eintretensvoraussetzung).

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) bestätigt den Eingang der Einsprache und fordert den Einsprecher zur Überweisung eines Kostenvorschusses von CHF 200.- (Art. 63 VwVG) innerhalb von 30 Tagen auf. Dieser Kostenvorschuss muss zwingend mit dem Einzahlungsschein, welcher der Empfangsbestätigung des SEM beigelegt ist, überwiesen werden.

Gegen eine Verfügung kann gemäss Art. 47 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172. 021) und Art. 31–33 Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht (VGG; SR 173.32) innert 30 Tagen seit deren Eröffnung Einsprache erhoben werden. Die Einsprache ist beim Bundesverwaltungsgericht an die folgende Adresse einzureichen:

Bundesverwaltungsgericht
Postfach
9023 St. Gallen

Die Einsprache ist zu begründen und unter Angabe der Beweismittel sowie Beilage einer Kopie der angefochtenen Verfügung in einer der drei Amtssprachen (Deutsch / Französisch / Italienisch) einzureichen. Die Rechtsmittelfrist von 30 Tagen ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist der zuständigen Behörde, einer schweizerischen Poststelle oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wurde (Art. 21 Abs. 1 VwVG).

Die Grenzkontrollorgane überprüfen bei der Einreise, ob visumpflichtige und von der Visumpflicht befreite Drittstaatsangehörige über ausreichende Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes sowohl für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts als auch für die Rückreise verfügen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) empfiehlt einem Drittstaatsangehörigen, der die Kosten für seinen Aufenthalt in der Schweiz persönlich trägt, einen Betrag von mindestens CHF 100 pro Tag bei sich zu haben. Studenten mit gültigem Studentenausweis sollten über mindestens CHF 30 pro Tag verfügen.

Der Nachweis von genügenden finanziellen Mitteln kann sowohl mit Bargeld als auch mit Reisechecks, Bankkarten, Kreditkarten oder der Verpflichtungserklärung (vgl. dazu auch Kapitel 4, Frage "Verpflichtungserklärung") erbracht werden. Bei Bank- oder Kreditkarten kann der Drittstaatsangehörige unter anderem zum Bargeldbezug aufgefordert werden.

Über die Praxis anderer Staaten des Schengen-Raumes kann die Schweiz keine verbindliche Auskunft erteilen. Der Drittstaatsangehörige sollte sich vor Beginn der Reise bei den jeweiligen Vertretungen der Mitgliedstaaten über die ausreichenden Mittel informieren.

Für die Verlängerung eines Visums bitten wir Sie, sich an den Migrationsdienst des Aufenthaltskantons zu wenden:
Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Bitte beachten Sie, dass ein Besuch der Schweiz grundsätzlich nur für maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen möglich ist.

Bitte kontaktieren Sie uns:
Kontakt: Thema Einreisegesuche (ohne Rückreisevisa)

Um verbindliche Angaben machen zu können, benötigen wir die genauen Personalien: Familienname / Vorname / Geburtsdatum / Staatsangehörigkeit oder die ORBIS Referenznummer der Vertretung, bei der das Gesuch eingereicht worden ist.


7. Längerfristiger Aufenthalt in der Schweiz (mehr als 90 Tage) / Arbeit in der Schweiz

Aufgrund der Kompetenzaufteilung zwischen dem Bund und den Kantonen sind für die Erteilung fremdenpolizeilicher Aufenthaltsbewilligungen die kantonalen Behörden zuständig. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich mit Ihrem Anliegen direkt an die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde zu wenden: Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Weitere Information zum Aufenthalt in der Schweiz finden Sie ausserdem hier: Aufenthalt

Aufgrund der Kompetenzaufteilung zwischen dem Bund und den sind für die Erteilung fremdenpolizeilicher Aufenthaltsbewilligungen die kantonalen Behörden zuständig. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich mit Ihrem Anliegen direkt an die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde zu wenden: Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Weitere Information zum Aufenthalt in der Schweiz finden Sie ausserdem hier:
Aufenthalt
Anhang 1, Liste 1: Ausweis- und Visumvorschriften nach Staatsangehörigkeit
Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Schweizer Bürgers 
     (6.2 Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern)
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Ausländers mit Niederlassungsbewilligung 
     (6.3 Familienangehörige von Personen mit Niederlassungsbewilligung)
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Ausländers mit Aufenthaltsbewilligung 
     (6.4 Familienangehörige von Personen mit Aufenthaltsbewilligung)

Aufgrund der Kompetenzaufteilung zwischen dem Bund und den Kantonen sind für die Erteilung fremdenpolizeilicher Aufenthaltsbewilligungen die kantonalen Behörden zuständig. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich mit Ihrem Anliegen direkt an die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde zu wenden: Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Weitere Information zum Aufenthalt in der Schweiz finden Sie ausserdem hier:
Aufenthalt
Anhang 1, Liste 1: Ausweis- und Visumvorschriften nach Staatsangehörigkeit
Anhang 1, Liste 2: Ausweis- und Visumvorschriften – Besondere Bestimmungen unabhängig von der Staatsangehörigkeit
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Schweizer Bürgers
     (6.2 Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern) 
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Ausländers mit Niederlassungsbewilligung
     (6.3 Familienangehörige von Personen mit Niederlassungsbewilligung)
Familiennachzug / (Ausländischer) Ehegatte eines Ausländers mit Aufenthaltsbewilligung
     (6.4 Familienangehörige von Personen mit Aufenthaltsbewilligung)

Die Schweiz kennt bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte ein duales System. Erwerbstätige aus den EU/EFTA1-Staaten können vom Personen-Freizügigkeitsabkommen profitieren. Aus Drittstaaten (nicht EU/EFTA) werden in beschränktem Ausmass lediglich Führungskräfte, Spezialistinnen und Spezialisten sowie qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen.

Bitte überprüfen Sie unter folgendem Link die Zulassungsvorschriften für die betreffende Staatsangehörigkeit:
Arbeit / Arbeitsbewilligungen

Weitere wertvolle Informationen zum Thema Arbeiten in der Schweiz finden Sie unter folgendem Link:
FAQ – Häufig gestellte Fragen: Arbeit / Arbeitsbewilligungen

Erwerbstätigkeit:
Rechtsgrundlagen: Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit

Freier Personenverkehr:
Personenfreizügigkeit Schweiz – EU/EFTA

Aufgrund der zwischen dem Bund und den Kantonen geltenden Kompetenzaufteilung sind für die Erteilung fremdenpolizeilicher Aufenthaltsbewilligungen die kantonalen Behörden zuständig. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich mit Ihrem Anliegen direkt an die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde zu wenden:
Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Weitere Information zum Aufenthalt in der Schweiz finden Sie ausserdem hier:
Aufenthalt

Bei Fragen, Unklarheiten oder Erkundigungen zu zusätzlichen Unterlagen wenden Sie sich bitte direkt an die für den Wohnort des Antragsstellers zuständige Schweizer Vertretung:
Schweizer Vertretungen

1EFTA-Mitgliedstaaten: Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island

Für entgeltliche Beherbergungen von Ausländerinnen und Ausländern besteht eine sofortige Meldepflicht seitens des Beherbergers. Werden Ausländerinnen und Ausländer unentgeltlich beherbergt, besteht keine Meldepflicht für die Gastgeberin / den Gastgeber; vorbehalten bleiben allgemein gültige strengere kantonale Vorschriften. Wenden Sie sich deshalb bitte an das kantonale Ausländer-/Migrationsamt: Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden


8. Sonstiges

Unter folgendem Link finden Sie die rechtlichen Grundlagen zum Thema Visa: Visa

Die rechtlichen Grundlagen sind in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar; Anhang 1, Liste 1+2 ebenfalls in Englisch.

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage direkt an die eidgenössische Zollverwaltung (EZV).

Tel.: +41 58 467 15 15
E-Mail
Homepage

Folgende Seite gibt Auskunft über die Einfuhr von Tieren in die Schweiz: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

Sollten Sie weitergehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Tel: +41 58 463 30 33
E-Mail

Betreffend den Erwerb von Immobilien in der Schweiz nehmen Sie bitte mit folgender Behörde Kontakt auf:

Bundesamt für Justiz
Eidg. Amt für Grundbuch und Bodenrecht
Taubenstrasse 16
3003 Bern

Tel. +41 58 462 47 97
Homepage

  

nach oben Letzte Änderung 08.07.2019