Schwerpunkteprogramm 2008-2011

Der Bund leistet seit 2001 finanzielle Beiträge an vielfältige Integrationsaufgaben. Gestützt auf Art. 55 AuG steckt das Schwerpunkteprogramm, des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) vom 26. März 2007 jeweils für die Dauer einer Legislaturperiode den inhaltlichen Rahmen der Massnahmen ab, die über den Integrationskredit im Umfang von jährlich ca. 14 Mio. Franken (ab 2009: 16 Mio. Franken) durch den Bund mitfinanziert werden.

Die Bundesbeiträge werden in erster Linie durch die Kantone verwaltet, welche die notwendigen Integrationsmassnahmen vor Ort koordinieren und sich auch ihrerseits finanziell engagieren. In diesem Zusammenhang schliesst der Bund mit den Kantonen langfristige Programmvereinbarungen ab, welche sowohl gesamtschweizerische Entwicklungen vorgeben als auch Handlungsspielraum für lokale Bedürfnisse ermöglichen.

Die Schwerpunkte 2008 bis 2011 umfassen:

  • Sprache und Bildung: Wichtigkeit des Spracherwerbs, des beruflichen Fortkommens, der Gesundheitsversorgung sowie von Massnahmen zur Erleichterung des Zusammenlebens und des gegenseitigen Verständnisses (SP 1).
  • Fachstellen Integration: Die Kompetenzzentren Integration und die Vermittlungsstellen für interkulturelle Übersetzerinnen und Übersetzer sind die zentralen Anlaufstellen für neu eingereiste Migrantinnen und Migranten, für Behörden und Organisationen, welche für Integrationsanliegen zuständig sind (SP 2A und 2B).
  • Modellvorhaben: Modellvorhaben sollen Erkenntnisse von gesamtschweizerischer, übertragbarer und praxisrelevanter Bedeutung generieren (SP 3).


Grundlagen und Formulare von Schwerpunkt 2A (Kompetenzzentren Integration)


Grundlagen und Formulare von Schwerpunkt 2B (Vermittlungsstellen)


Grundlagen und Formulare von Schwerpunkt 3 (Modellvorhaben)


Formulare Schlussbericht Projekte SP A - Verlängerung 07-08

nach oben Letzte Änderung 04.07.2014