Zunahme bei EU/EFTA-Angehörigen

Schlagwörter: Ausländerstatistik

Medienmitteilungen, SEM, 08.06.2005

Bern. Ende April 2005 betrug die ständige ausländische Wohnbevölkerung aus EU/EFTA-Ländern 874'080 Personen, das sind 1.9 % mehr als Ende April 2004. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm im selben Zeitraum jedoch nur 0.1 Prozent zu.

Das bilaterale Abkommen über den freien Personenverkehr mit der EU wirkt sich auf die Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz aus. Während der Zuwachs bei den EU/EFTA-Staatsangehörigen 1.9 Prozent betrug, nahm die Anzahl von Nicht-EU/EFTA-Bürgerinnen und –Bürgern nur um 0,1 Prozent zu. Insgesamt lebten am 30. April 2005 1'500’512 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz; das sind 20,3 Prozent der Gesamtbevölkerung (Ende April 2004: 20,2%).

Am stärksten angestiegen ist vom 1. Mai 2004 bis 30. April 2005 die Zahl der Staatsangehörigen aus Deutschland (+ 11’289) Portugal (+ 8’213), und Frankreich (+ 1'357). Hingegen ist die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Italien (- 3'911), Spanien (- 2'674), Serbien und Montenegro (- 1'472) und der Türkei (- 1'339) rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten drei Jahre.

Weitere Informationen über den neuesten Stand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz können der beiliegenden Ausländerstatistik entnommen werden.


Bevölkerungsdaten BFM und BFS
Die Angaben des Bundesamtes für Migration (BFM) zur ständigen ausländischen Bevölkerung stützen sich auf das Zentrale Ausländerregister und umfassen alle ausländischen Staatsangehörigen, die während mindestens einem Jahr in der Schweiz wohnhaft sind und eine Bewilligung für den Aufenthalt, die Niederlassung oder den über 12-monatigen Kurzaufenthalt besitzen. Nicht enthalten sind Personen aus dem Asylbereich sowie internationale Funktionäre und Diplomaten mit deren Familien (nicht im zentralen Ausländerregister erfasst).

Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählt in seiner Bevölkerungsstatistik auch die internationalen Funktionäre und Diplomaten und deren Familien dazu. Dies führte per Ende Dezember 2004 zu einer leicht höheren Zahl der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung (20,6% statt 20,2% der Gesamtbevölkerung).


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