Leicht erhöhte Zuwanderung von EU-27/EFTA-Angehörigen

Schlagwörter: Ausländerstatistik

Medienmitteilungen, SEM, 20.02.2012

Bern. Ende Dezember 2011 lebten insgesamt 1'772'279 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Die meisten von ihnen (1'147'185) stammen aus den EU-27/EFTA-Staaten. Ihr Bestand stieg 2011 mit 4,1 Prozent leicht stärker an als im Vorjahr (2010: 3,3 Prozent). Nach Auffassung des Bundesamtes für Migration zeigt dies, dass sich die Bestandszunahme bei diesen Personen der jeweils wirtschaftlichen Situation in der Schweiz angleicht.

Der Bestand der Personen aus den übrigen Ländern betrug Ende Dezember 2011 625'094 Personen und hat gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent zugenommen. Diese Entwicklung entspricht der Zuwanderungspolitik des Bundesrates und dem Zulassungssystem im Ausländergesetz, wonach aus Nicht-EU-Staaten nur noch besonders qualifizierte Erwerbstätige rekrutiert werden können.

2011 sind insgesamt 142'471 Ausländer und Ausländerinnen in die Schweiz eingewandert (2010: 134'171). Die Zahl der Auswanderungen ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. 64'038 Ausländerinnen und Ausländer sind 2011 aus der Schweiz ausgewandert (2010: 65'523).

Bei den Staatsangehörigen aus Deutschland war die Zuwanderung mit 12'601 Personen am stärksten; gefolgt von Portugal (+11'018), Kosovo (+8'923), Frankreich (+4'370) und Eritrea (+2'575). Am stärksten rückläufig dagegen ist die Bevölkerungszahl von Staatsgehörigen aus Serbien (-10'386), Bosnien-Herzegowina (-1’053), Kroatien (-1'011), Sri Lanka (-941) und der Türkei (-452). Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.

Weitere Informationen über den neuesten Stand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz können der beiliegenden Statistik entnommen werden.

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