Internationales Institut für humanitäres Recht (IIHL)

Ziel

Ziel des Internationalen Instituts für humanitäres Recht (IIHL) ist die Förderung, Weiterentwicklung, Anwendung und Verbreitung des humanitären Völkerrechts. Das IIHL richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Armee und Universitäten.

Die Kurse zum Flüchtlingsrecht sollen den Regierungsbeamtinnen und -beamten, die für Flüchtlingsfragen zuständig oder davon betroffen sind, Basisinformationen vermitteln.

Status des IIHL

Das 1970 gegründete IIHL ist eine private, unabhängige und nicht gewinnorientierte Organisation. Das Institut wird von den Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation mit Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der UNO, vom Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen und vom Europarat offiziell anerkannt. Es führt ebenfalls operative Beziehungen zur UNESCO und wird seit seiner Gründung vom IKRK bei der Organisation von Kursen unterstützt. Diese Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen einer Sondervereinbarung.

Engagement der Schweiz

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) ist seit mehreren Jahren als Co-Direktor an den Kursen zum internationalen Migrationsrecht beteiligt und finanziert diese mit. Die Kurse behandeln Themen wie die internationalen Mittel im Migrationsbereich sowie das Migrations- und Asylrecht, die Verantwortung des Staates, die Rechte und Pflichten der Migrantinnen und Migranten, den Menschenhandel sowie die Rechte der Wanderarbeiterinnen und ‑arbeiter.

nach oben Letzte Änderung 25.07.2016