Migrationspolitik

Die schweizerische Migrationspolitik bewegt sich in einem weiten Spannungsfeld. Sie beschäftigt sich mit dem portugiesischen Bauarbeiter oder der kurdischen Flüchtlingsfamilie, mit der deutschen Spitzenmanagerin oder den hier geborenen Secondos, und leider auch mit dem ausländischen Drogendealer oder den illegal Anwesenden.

Die Schweizerische Migrationspolitik verfolgt drei Ziele:

  • Eine gute Migrationspolitik sichert und fördert den Wohlstand unseres Landes. Dafür brauchen wir Arbeitskräfte aus dem Ausland. Ohne sie könnten viele Wirtschaftszweige, wie die Bauwirtschaft, der Tourismus oder das Gesundheitswesen, der Finanz- und Werkplatz Schweiz das aktuelle Niveau nicht halten. Deshalb sind wir auf eine gelenkte Zuwanderung angewiesen.
  • Eine gute Migrationspolitik gewährt Verfolgten Schutz, wie es der humanitären Tradition, auf die wir stolz sind, entspricht. Wer vor Krieg, Verfolgung und Folter fliehen muss, soll Aufnahme finden. Jedes Jahr nimmt die Schweiz rund 2000 Flüchtlinge auf. Jedoch: längst nicht alle, die ein Asylgesuch stellen, sind Flüchtlinge im eigentlichen Sinn. Sie müssen das Land wieder verlassen. Ihre Rückkehr soll in Sicherheit und Würde geschehen.
  • Eine gute Migrationspolitik hat zum Ziel, dass sich Einheimische und Zugewanderte in der Schweiz sicher fühlen. Deshalb gilt für alle, dass sie unsere Grundregeln des Zusammenlebens akzeptieren müssen. Oft – aber leider nicht immer – gelingt die Integration der Zugewanderten. Der Kriminalität und dem Rassismus gilt unser besonderes Augenmerk.

nach oben Letzte Änderung 24.11.2014