Erwerbstätige im Asylbereich

Für Asylsuchende besteht während der ersten drei Monate nach dem Einreichen eines Asylgesuchs ein generelles Arbeitsverbot , welches auf sechs Monate verlängert werden kann, wenn innerhalb der ersten drei Monate ein negativer erstinstanzlicher Entscheid erfolgt. Eine vorübergehende Erwerbstätigkeit kann nach dieser Frist den Asylsuchenenden bewilligt werden, wenn es die Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage erlauben, sowie die Lohn- und Arbeitsbedingungen und der Vorrang eingehalten werden. Im Interesse eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes können die Kantone die Bewilligungen zur Erwerbstätigkeit auf einzelne Branchen beschränken. In praktisch allen Kantonen besteht ein Angebot an Beschäftigungsprojekten, welche auf die Vermittlung von Basiskenntnissen für das Zurechtfinden im Alltag in der Schweiz ausgerichtet sind. Darüber hinaus bestehen in den Kantonen auch Angebote für die Teilnahme an Programmen mit gemeinnützigem Charakter.

Für diejenigen Personen die ein Bleiberecht haben (vorläufige Aufnahme, Flüchtlinge), besteht generell die Möglichkeit eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, da es es im Interesse der Allgemeinheit liegt, dass diese so rasch als möglich beruflich integriert werden. Für diese Personengruppe besteht auch die Möglichkeit der Teilnahme an Beschäftigungs- und Integrationsprojekten, die auf eine berufliche und soziale Integration ausgerichtet sind.

Dokumente

Pilotprojekt des Schweizer Bauernverbandes (SBV) "Arbeiten in der Landwirtschaft"

Broschüre: Arbeiten in der Schweiz

nach oben Letzte Änderung 03.11.2015