Erleichterte Zulassung von Drittstaatsangehörigen mit Schweizer Hochschulabschluss

Das Parlament hat am 18.06.2010 die parlamentarische Initiative Neirynck angenommen, welche eine Gesetzesänderung im Art. 21 AuG vorsieht. Demnach können Ausländerinnen und Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss in Abweichung vom Vorrang zugelassen werden. Für eine Dauer von sechs Monaten nach dem Abschluss ihrer Aus- oder Weiterbildung in der Schweiz wird der Aufenthalt vorläufig gewährt, um eine entsprechende Erwerbstätigkeit zu finden. Damit eine Arbeitsbewilligung anschliessend erteilt werden kann, muss es sich bei der angestrebten Erwerbstätigkeit um eine Stelle von hoher wissenschaftlicher oder wirtschaftlicher Bedeutung handeln.

Die Gesetzesänderung trat am 1. Januar 2011 in Kraft.

nach oben Letzte Änderung 01.01.2011