Aufgaben

Seit dem 1. Januar 2015 ist das ehemalige Bundesamt für Migration (BFM) das Staatssekretariat für Migration (SEM). Diese Neuerung trägt der wachsenden Bedeutung und dem umfangreicheren Aufgabenbereich Rechnung. Organisation und Struktur des ehemaligen Bundesamts bleiben unverändert. Das Staatssekretariat regelt alle ausländer- und asylrechtlichen Belange in der Schweiz.

Das ehemalige Bundesamt für Migration BFM war am 1. Januar 2005 aus der Fusion des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF) und des Bundesamtes für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) entstanden.

Einreise und Aufenthalt

Wer dauerhaft in die Schweiz einreisen will, benötigt neben gültigen Reisepapieren auch eine Bewilligung. Staatsangehörige aus EU/EFTA-Ländern erhalten diese einfacher als solche aus Drittstaaten. Verfolgte Menschen können ein Asylgesuch stellen.

Arbeit

Erwerbstätige aus den EU/EFTA-Staaten können vom Personenfreizügigkeitsabkommen profitieren. Aus allen anderen Staaten werden in beschränktem Ausmass lediglich gut qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen. Asylsuchende dürfen während der ersten drei Monate des Asylverfahrens nicht arbeiten.

Schutz vor Verfolgung

Die Schweiz gewährt Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt werden oder vor Kriegswirren flüchten müssen, vorübergehend oder dauerhaft Schutz. Asylsuchende durchlaufen ein Asylverfahren, in dem entschieden wird, ob sie als Flüchtling anerkannt werden oder nicht.

Integration

Wer dauerhaft in der Schweiz lebt, soll so gut wie möglich hier integriert sein. Integration wird als ein Prozess definiert, an dem sowohl die schweizerische als auch die ausländische Bevölkerung beteiligt ist. Der Bund kann Integrationsprojekte unterstützen.

Einbürgerung

Gut integrierte Ausländerinnen und Ausländer können sich einbürgern lassen. In erster Linie sind Gemeinden und Kantone für die Einbürgerung zuständig. Der Bund legt die Kriterien fest.

Rückkehr ins Ausland

Personen, deren Asylgesuch abgewiesen wurde oder die sich illegal in der Schweiz aufhalten, müssen das Land verlassen. Das SEM fördert die freiwillige Rückkehr, unterstützt aber auch wenn nötig die zwangsweise Rückführung.

nach oben Letzte Änderung 01.01.2015