Interdepartementale Struktur zur internationalen Migrationszusammenarbeit (IMZ-Struktur)

Die aussenpolitischen Aktivitäten der Schweiz im Bereich der Migration sind vielfältig und betreffen unter anderem Ämter des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten sowie des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Um die verschiedenen Aktivitäten im Migrationsbereich zu koordinieren und dabei eine kohärente Migrationsaussenpolitik sicherzustellen, hat der Bundesrat im Februar 2011 die  interdepartementale Struktur zur Koordination der internationalen Migrationszusammenarbeit (IMZ-Struktur) geschaffen.

Aufbau der IMZ-Struktur

Die IMZ-Struktur umfasst drei Stufen:

  • Das Plenum der Interdepartementalen Arbeitsgruppe für Migration auf Stufe DirektorInnen/StaatssekretärInnen,
  • der Ausschuss für internationale Migrationszusammenarbeit auf Stufe VizedirektorInnen
  • sowie die Arbeitsgruppen für Regionen, Länder und Schwerpunktthemen.

Das Plenum bildet dabei die strategische Koordinationsstelle der IMZ-Struktur und ist für die Definition der Prioritäten der schweizerischen Migrationsaussenpolitik verantwortlich. Der Ausschuss berät über die operativen Aspekte der interdepartementalen Migrationszusammenarbeit und die verschiedenen Instrumente (Migrationspartnerschaften, "Protection in the Region"-Programme etc.) der Migrationsaussenpolitik. Die konkrete Umsetzung der eingeleiteten Projekte und Massnahmen in ihrem Bereich wird von den zuständigen Arbeitsgruppen koordiniert.

nach oben Letzte Änderung 25.07.2016