Resettlement

Schlagwörter: Asyl

Resettlement bezeichnet die dauerhafte Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge in einem zur Aufnahme bereiten Drittstaat, der ihnen vollen Flüchtlingsschutz gewährt und ihnen die Möglichkeit bietet, sich im Land zu integrieren.

Seit der Ratifizierung der Genfer Flüchtlingskonvention 1955 hat die Schweiz regelmässig Flüchtlingsgruppen aufgenommen (Kontingentspolitik). Davon profitierten unter anderem Flüchtlingsgruppen aus Ungarn, Tibet, Indochina (Boat People), Chile, Irak, Sudan, Tunesien und Ex-Jugoslawien.

Als in den 1990er-Jahren zahlreiche Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien in die Schweiz kamen, sistierte der Bundesrat die Aufnahme von Flüchtlingsgruppen vorübergehend. 2013 beschloss der Bundesrat aufgrund der humanitären Krise in Syrien, wieder Gruppen von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen aufzunehmen.

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nach oben Letzte Änderung 30.11.2018