Härtefälle

Aufenthaltsbewilligungen nach vorläufiger Aufnahme (Art. 84 Abs. 5 AuG)

Art. 84 Abs. 5 AuG sieht vor, dass bei vorläufig aufgenommenen Personen nach mehr als fünf Jahren Aufenthalt in der Schweiz vertieft geprüft werden muss, ob nicht ein persönlicher Härtefall vorliegt.


Personen ohne Anwesenheitsregelung (Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG)

Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG ermöglicht es an Personen, welche sich rechtswidrig und ohne Aufenthaltsstatus in der Schweiz aufhalten, eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, wenn ein schwerwiegender persönlicher Härtefall vorliegt.


Härtefallregelung gemäss Art. 14 Abs. 2 AsylG

Art. 14 Abs. 2 AsylG bestimmt, dass asylsuchende Personen auf Antrag des Kantons eine Aufenthaltsbewilligung erhalten können, wenn sie sich seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz aufhalten und wegen fortgeschrittener Integration ein schwerwiegender Härtefall vorliegt. Diese Regelung gilt unabhängig des Verfahrensstandes, d.h. auch für Personen, deren Asylgesuch rechtskräftig abgelehnt wurde.

nach oben Letzte Änderung 06.03.2017