Rückkehrhilfe AuG

Seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) am 1. Januar 2008 haben Opfer und Zeuginnen und Zeugen von Menschenhandel Zugang zur Rückkehrhilfe (Art. 60 AuG).

Gestützt auf das AuG führte das Staatssekretariat für Migration (SEM) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zwischen dem 1. April 2008 und dem 31. März 2010 ein Pilotprojekt durch. Aufgrund der Ergebnisse dieses Pilotprojekts entschied das SEM, das Pilotprojekt per 1. April 2010 in ein unbefristetes Rückkehrhilfeangebot zu überführen. Ziel ist es, Opfer von Menschenhandel bei der freiwilligen Rückkehr und bei der Reintegration in ihrem Herkunftsstaat (oder in einem Drittstaat) zu unterstützen.

Das SEM unterstützt auch Projekte zur Bekämpfung des Menschenhandels in Herkunftsländern von Betroffenen (Strukturhilfe).

nach oben Letzte Änderung 20.02.2017