Visaerleichterungsabkommen

Ein Visaerleichterungsabkommen dient der Erleichterung der Visaerteilung für kurzfristige Aufenthalte im Schengenraum (bis zu 90 Tage je Zeitraum von 180 Tagen). Ein solches Abkommen definiert in der Regel Personengruppen, die besondere Vergünstigungen im Rahmen des Visumverfahrens in Anspruch nehmen können sowie die Art dieser Erleichterungen. Dabei handelt es sich beispielsweise um verkürzte Bearbeitungszeiten, einheitliche Gebührenregelung, Gebührenbefreiungen für gewisse Personengruppen (z.B. Kinder, Studierende, Rentner) sowie die Erteilung von Mehrfachvisa.

Mit ihrer Teilnahme an der Schengener Zusammenarbeit hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Regeln und ihre Praxis bei der Vergabe von Visa mit einer Gültigkeitsdauer von weniger als drei Monaten an diejenige der Europäischen Union (EU) anzugleichen. Infolgedessen schliesst die Schweiz Visaerleichterungsabkommen mit den Staaten ab, die bereits mit der EU ein ähnliches Abkommen verhandelt haben. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Visavergabe innerhalb des Schengen-Raums einheitlich gehandhabt wird.

Abgeschlossene Abkommen

Dokumentation

nach oben Letzte Änderung 04.04.2017