Subventionen des SEM im Bereich Integrationsförderung

Die Beiträge des Bundes zur Integrationsförderung haben zum Zweck die Teilhabe von Zugewanderten an Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz zu fördern (Art. 4 AIG). Insbesondere tragen die Massnahmen zu einer rascheren und nachhaltigeren Erwerbsbeteiligung von Zugewanderten bei. Die Integrationsförderung trägt insbesondere dazu bei, das inländische Arbeits- und Fachkräftepotenzial zu nutzen und die Sozialhilfe zu entlasten. Berechnungen im Kontext der Integrationsagenda (PDF, 358 kB, 13.07.2020) zeigen, dass die öffentliche Hand pro eingesetzten Franken bei Personen im arbeitsfähigen Alter auf lange Sicht bis zu vier Franken einspart.

2022 betrugen die Aufwände des SEM im Kredit «Integrationsmassnahmen Ausländer» (A231.0159) rund 232 Millionen Franken. Diese setzten sich zusammen aus:

119 Millionen Franken wurden zusätzlich für Personen mit Schutzstatus S im Rahmen des Programm Unterstützungsmassnahmen für Personen mit Schutzstatus S (Programm S) eingesetzt.

KIP 2018-2021

Insgesamt haben die Kantone gemäss provisorischer Abrechnung in der Programmperiode 2018-2021 877,12 Mio. CHF für die KIP eingesetzt, wovon 495,27 Mio. CHF aus der Integrationspauschale und rund 119,85 Mio. CHF aus dem Integrationsförderkredit stammten. 262 Mio. CHF haben die Kantone aus eigenen Mitteln eingebracht. Die KIP-Mittel wurden vorwiegend in die Sprachförderung (333 Mio. CHF bzw. 38%) und die Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit (305 Mio.‰CHF bzw. 35%) eingesetzt.

Gesamtausgaben KIP 2018-2021

Weitere Informationen siehe Datenbank der Bundessubventionen.

Letzte Änderung 19.12.2023

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