FAQ – Häufig gestellte Fragen

Nicht-EU/EFTA-Angehörige

Bewilligungsvoraussetzungen

In Ziffer 4.4.11 der Weisungen AuG sind kurz und übersichtlich die wichtigsten Bestimmungen enthalten.
Weisungen AuG

Mit Einführung des neuen Ausländergesetzes am 1. Januar 2008 hat sich Folgendes geändert:
Au-Pair-Angestellte aus Drittstaaten (z. B. USA, Kanada, Thailand, etc.) können nur zugelassen werden, wenn die Vermittlung über eine der vom SECO anerkannten und bewilligten Agenturen erfolgt ist. Bisher sind allerdings nur wenige Agenturen auf die Vermittlung von Au-Pairs spezialisiert (z. B. Pro-Filia). Wir erwarten aber, dass im Laufe des Jahres weitere Agenturen in der Au-Pair-Vermittlung tätig werden. Ausserdem dürfen neu nur Au-pair im Alter zwischen 18 und 25 Jahren vermittelt und zugelassen werden.

Für die Anstellung von Au-Pairs aus EU/EFTA-Staaten ist eine Vermittlung über eine Agentur nicht notwendig. Ausserdem liegt die Altersgrenze für Au-Pairs aus dem EU/EFTA-Raum weiterhin zwischen 17 und 30 Jahren. Au-Pairs aus den alten EU- oder den EFTA-Staaten (z. B. Frankreich, Spanien, England, Norwegen, etc.) melden sich nach Einreise in die Schweiz auf der Einwohnergemeinde an und erhalten gegen Vorweisen des Arbeitsvertrages die Kurz- oder Aufenthaltsbewilligung. Für Au-Pairs aus den neuen EU-Staaten (z. B. Polen, Slowakei) hingegen muss der Arbeitgeber bereits vor der Einreise eine Kurz- oder Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen kantonalen Behörde beantragen.
Liste mit Kontaktadressen

Ja, Sie brauchen eine Aufenthaltsbewilligung mit Zweck Erwerbstätigkeit. Diese kann nur erteilt werden, falls das Praktikum integraler Bestandteil des Studiums ist.

Ihre Aufenthaltsbewilligung in einem EU/EFTA-Staat hat grundsätzlich keinen Einfluss auf das Verfahren in der Schweiz. Es gelten für Sie dieselben Zulassungsbedingungen wie für Personen, die aus Drittstaaten direkt einreisen. In der Regel ist auch ein Einreisevisum erforderlich, welches nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung bei der Schweizer Vertretung im Ausland abgeholt werden kann.
Zulassungsbedingungen

Hinweis: Falls Sie von einer Firma mit Sitz im EU- oder EFTA-Raum angestellt sind, können Sie bis zu 90 Tage im Rahmen des Personenfreizügigkeitsabkommens in die Schweiz entsandt werden, wobei der Einsatz lediglich gemeldet werden muss. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: 
Leben und Arbeiten in der Schweiz

Ein Stellenangebot in der Schweiz genügt nicht, um eine Arbeitsbewilligung zu bekommen. Ihr Arbeitgeber muss die Rekrutierungsprioritäten im Inland und unter den EU/EFTA-Staatsangehörigen einhalten und nachweisen können, dass die persönlichen Voraussetzungen (insbesondere Qualifikationen) und Lohn- und Arbeitsbedingungen erfüllt sind. Zudem muss noch ein Kontingent vorhanden sein. Eine kurze Übersicht über die grundlegenden Zulassungskriterien finden Sie hier:
Grundlagen zur Arbeitsmarktzulassung

Wenden Sie sich bitte an die Migrationsbehörde des Kantons, in dem Sie studieren wollen. Eine Kontaktliste sämtlicher kantonaler Migrationsbehörden finden Sie hier:
Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden


Verfahrensablauf

Zuerst müssen Sie von einem schweizerischen Arbeitgeber ein Stellenangebot erhalten. Der weitere Ablauf des Verfahrens ist hier beschrieben:
Verfahrensablauf

Eine Liste mit den Kontaktdaten sämtlicher kantonaler Arbeitsmarktbehörden finden Sie hier: 
Kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden

Detaillierte Angaben finden Sie unter Gesuchsunterlagen.

Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den kantonalen Behörden, ob weitere Unterlagen erforderlich sind.

Am Verfahren sind verschiedene Behörden beteiligt: Schweizer Vertretungen im Ausland, kantonale Migrations- und Arbeitsmarktbehörden sowie das SEM. Wir können Ihnen daher nicht verbindlich Auskunft darüber erteilen, wie lange das Verfahren insgesamt dauert. Bei Fällen, die häufig auftreten und in denen in der Regel keine weitergehenden Abklärungen erforderlich sind (beispielsweise Kadertransfer in internationalen Firmen, hochqualifizierte Wissenschaftler) kann innerhalb von ca. drei Wochen mit einer Bewilligungserteilung gerechnet werden, sofern die Gesuchsunterlagen komplett eingereicht wurden. Bei Gesuchen von Firmen, die erstmals ein Gesuch einreichen, oder bei besonderen Sachverhalten, die nicht alltäglich auftreten, kann die Prüfung der Gesuche längere Zeit in Anspruch nehmen.

Nein, die Verfügung des SEM berechtigt nicht zur Einreise. Zuerst müssen die kantonalen Migrationsbehörden die Visumsermächtigung an die Botschaft übermitteln, was heute elektronisch geschieht. Auf Grund der unterschiedlichen Bearbeitungsdauern in den Kantonen können wir Ihnen keine Angaben liefern, wann diese Übermittlung erfolgt.


Soziale Sicherheit (AHV/IV, BVG, UVG, etc.)

Sie können sich von der jeweiligen Sozialversicherung einen Kontoauszug über Ihre Guthaben ausstellen lassen.

  • BVG (Pensionskasse, 2. Säule): bei Ihrer Pensionskasse, bei der Sie Ihr Arbeitgeber angemeldet hat

Familiennachzug

nach oben Letzte Änderung 14.11.2011